Leben im Rhythmus

Leben im Rhythmus

„Es gibt Rhythmen in den Rhythmen in den Rhythmen. Und alle diese Trommelschläge hören wir in und um uns. Wir stehen nicht außerhalb dieses Prozesses, wir sind ein Teil davon, pulsieren im Rhythmus des Universums.“

Deepak Chopra

 

Unser gesamtes Leben verläuft in Zyklen von Wachsen und Vergehen wie das Ein- und Ausatmen, der Rhythmus von Tag und Nacht, Sonnen- und Mondzyklus oder der Lauf der Jahreszeiten.

 

 

In den kosmischen Rhythmen gibt es besondere, kraftvolle Momente der Transformation und des Überganges.

Diese Zeiten außerhalb der Zeit wie Sonnenauf- und Sonnenuntergang, Neumond und Vollmond, Sonnwenden oder Tagundnachtgleichen werden in der Yoga-Philosophie Sandhyas genannt. In diesen Phasen sind die Schleier zur geistigen Welt durchlässiger, daher eignen sie sich besonders für Yoga, spirituelle Praktiken und Rituale.

Durch eine regelmäßige Yoga- und Meditationspraxis, die uns ein Ankommen im Moment und SEIN in der absoluten Präsenz ermöglicht, werden wir immer achtsamer für unsere inneren und äußeren Lebensrhythmen. Wenn wir diese mit dem kosmischen Rhythmus der Natur in Einklang bringen, wird sich auch unser Leben in seinem eigenen Fluss entfalten. Daraus ergeben sich natürliche Zeiten für Aktivität und Phasen der Regeneration.

Im Einklang SEIN mit den Kräften der Natur sowie den damit verbunden Ritualen und Zeremonien lässt unser Leben mit all seinen alltäglichen Tätigkeiten, Unsicherheiten und Herausforderungen zu einer tiefen Sadhana, einer heiligen Praxis, werden.

 

Das Balancieren dieser Rhythmen ist auch die Essenz des Ayurveda, der traditionellen indischen Medizin und Wissenschaft vom Leben, eine der ältesten Heilkünste der Welt.

Sie basiert auf dem Prinzip, dass jeder Mensch eine Einheit von Körper, Geist und Seele ist, der die fünf fundamentalen Elemente - Erde, Wasser, Feuer, Luft und Äther - enthält und dadurch in ständiger Wechselwirkung mit der Umwelt steht.

Schon die Rishis, die alten indischen Weisen, erklärten die Welt in den Begriffen dieser elementaren Kräfte. Im Ayurveda werden sie als drei Lebensenergien oder Doshas Vata, Pitta und Kapha  beschrieben, die sich jeweils aus zwei Elementen zusammensetzen und die individuelle Konstitution eines Menschen bestimmen. Diese drei Doshas sind als dynamische Kräfte für die psychischen und physischen Abläufe im Körper verantwortlich und für den Zyklus von Werden und Vergehen.

Auf diese Weise vereint sich der Mikrokosmos Mensch mit dem Makrokosmos des Universums. Das entspricht der non-dualen Philosophie des Tantra, in dem die Wurzeln des Yoga begründet sind. Wir sind alle mit allem verbunden!

Durch gelebten Yoga, der die Heilkünste des Ayurveda beinhaltet, werden wir zum Alchimisten unseres Lebens und zu unserer eigenen Medizin.

Als Yogini und Feuerhüterin des alten Wissens sind Rituale und Zeremonien fester Bestandteil meines Lebens. Sie verbinden uns mit den natürlichen Kreisläufen des Lebens sowie den Prozessen des Wandels, entzünden unser Feuer des Herzens, er-innern uns und lassen uns tiefes Eingebunden-SEIN erfahren. In meinen Yoga-Zeremonien schöpfe ich aus der Quelle, die unserem Dasein zugrunde liegt und vereine meine Medizin – die altindische Yogatradition und den Schamanismus. Es entfaltet sich Raum für Wachsen und Gedeihen, Kreativität, Heilung, bedingungslose Liebe, Toleranz, inneren Frieden und ein erfülltes Leben in Zeiten der äußeren Veränderung und Schnelllebigkeit.

Gerne begleite ich Dich auch in einer persönlichen Yoga-Zeremonie zu einem besonderen Festtag, in einem Heil- oder Übergangsritual.